# Tuesday, March 24, 2009

Laufzeitkonten sind attraktiv und sicher

Laufzeitkonten sind attraktiv und sicher
Der Begriff „Laufzeitkonto“ ist eine relativ neue Bezeichnung für ein Festgeldkonto mit einem definierten Anlagezeitraum. Verschiedene Geldinstitute bieten Laufzeitkonten mit drei, sechs oder zwölf Monaten Laufzeit an, andere offerieren unter dem Namen Laufzeitkonto sogar Festgeldanlagen von mehr als einem Jahr.
Anders als beim Tagesgeldkonto, bei dem die angelegte Summe jederzeit verfügbar ist, muss der Kunde die vertraglich vereinbarte Frist beim Laufzeitkonto einhalten, wenn er nicht einen Zinsverlust in Kauf nehmen möchte. Als Gegenleistung bieten die Geldinstitute einen attraktiven Zinssatz, der ebenfalls über die gesamte Laufzeit garantiert wird. Damit gleicht das Laufzeitkonto eher einer klassischen Festgeldanlage. Viele Aktionäre, denen durch die Turbulenzen an der Börse in der jüngeren Vergangenheit der Wertpapierhandel zu unsicher geworden ist, sind auf der Suche nach sicheren Anlageformen. Für diese kann ein Laufzeitkonto eine durchaus interessante Alternative darstellen. Beim Vergleich der Konditionen verschiedener Anbieter sollte allerdings nicht nur der jeweils angebotene, höhere Zinssatz ausschlaggebend sein, auch die Sicherheit sollte man nicht außer Acht lassen. Wichtig ist z. B. die Einlagensicherung durch die Mitgliedschaft des Anbieters in einem Einlagensicherungsfond.
Dabei zielt das Angebot von Laufzeitkonten keineswegs nur auf vermögende Anleger. Die Mindesteinlagenhöhe liegt bei den meisten Angeboten zwischen 1000 und 2500 Euro. Zu etwas weniger attraktiven Zinssätzen können Kleinanleger aber auch schon Beträge ab 500 Euro auf ein Laufzeitkonto einzahlen.
Die Vorteile eines Laufzeitkontos liegen auf der Hand: Das Kapital wird für einen frei wählbaren, aber überschaubaren Zeitraum fest angelegt und die Banken bieten dafür eine lukrative Verzinsung, die sich aus dem Basiszins und einem Zinsbonus zusammensetzt, der allerdings nur bei Erfüllung der vereinbarten Laufzeit fällig wird. Die Geldhäuser garantieren dem Anleger diese Konditionen bei Abschluss des Vertrages, so dass man unter Beachtung der entsprechenden Rahmenbedingungen von einer risikolosen Anlage sprechen kann.
Als Nachteil ist allenfalls zu werten, dass über das angelegte Geld erst zum Ende der vereinbarten Laufzeit wieder verfügt werden kann. Beim Vergleich der Konditionen und Anbieter kann es durchaus sein, dass einzelne Banken einen vergleichbar günstigen Zinssatz auch auf ihre Tagesgeldkonten anbieten. Der wird oft schon ab dem ersten Euro gezahlt, man muss also keine Mindesteinlagesumme beachten und kann zudem auch noch täglich frei über sein Geld verfügen.

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Laufzeitkonto vs Börse

Laufzeitkonto vs Geldanlage an der Börse
Als Kunde entscheidet man sich immer nach bestimmten Gesichtspunkten wie zum Beispiel Rendite und Sicherheit für die eine oder die andere Geldanlage. Daher ist ein Vergleich zwischen verschiedenen Arten von Investitionsmöglichkeiten sehr sinnvoll. So denken sicherlich nicht wenige Anleger darüber nach, ob sie zum Beispiel im Rahmen der Geldanlage in ein Laufzeitkonto investieren sollen oder besser in Aktien, Optionsscheine oder Fonds ihr Kapital anlegen bzw. an der Börse spekulieren. Im Vergleich der Produkte wird man schnell feststellen, dass sich diese bereits hinsichtlich der Sicherheit deutlich unterscheiden. Während man die Anlage in einem Laufzeitkonto bei einer deutschen Bank als nahezu einhundert Prozent sichere Geldanlage bezeichnen kann, handelt es sich bei der Anlage in Aktien oder Fonds um ein deutlich risikoreicheres Investment, wobei besonders bei der Spekulation in Optionsscheine sogar ein Verlust des gesamten Kapitals möglich ist.

Ebenso groß sind die Unterschiede zwischen den Produkten hinsichtlich der Rendite. Während man beim Laufzeitkonto je nach Anlagesumme und Laufzeit eine feste Rendite zwischen derzeit drei und fünf Prozent garantiert bekommt, gibt es weder bei Aktien noch bei Optionsscheinen eine kalkulierbare Rendite. Bei den Fonds kommt es auf die Fondsart an. Während man bei Geldmarkt-, Renten- und Immobilienfonds eine Durchschnittsrendite zwischen zwei und fünf Prozent kalkulieren kann, ist bei den Aktienfonds ebenfalls keine genauere Angabe möglich. In der Praxis können die Renditen besonders bei Aktien und Optionsscheinen zwischen einem Totalverlust und mehreren hundert Prozent pro Jahr schwanken, sodass man hier auch eher von Spekulation als von einer Geld- oder Kapitalanlage spricht.

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