# Tuesday, April 07, 2009

Laufzeitkonten in der Finanzkrise

Geldanlagen mit Laufzeitkonto in der Finanzkrise
Laufzeitkonten, auch Festgeld- oder Termingeldkonten genannt, sind Geldanlagen, die den Sparern während einer definierten Laufzeit eine garantierte Verzinsung bieten. Zwar sind Verfügungen während dieser Laufzeit nicht möglich, die Verzinsung kann sich auf der anderen Seite aber auch nicht verändern, wie dies beispielsweise bei Tagesgeldkonten der Fall ist. Somit können Anleger einen festen Ertrag bereits bei Abschluss des Festgeldes kalkulieren.
Gerade jetzt in der Finanzkrise werden Laufzeitkonten immer beliebter. Neben der garantierten Verzinsung dieser Geldanlagen ist auch ihre hohe Sicherheit einer der Vorteile, denn sofern die Bank, bei der das Festgeld abgeschlossen wurde, im Einlagensicherungsfonds vertreten ist, sind die Gelder auch bei einer etwaigen Insolvenz dieses Instituts geschützt. Zudem müssen Anleger bei Laufzeitkonten weder Kursschwankungen noch Kursverluste befürchten.
Allerdings ist die Verzinsung auf Laufzeitkonten derzeit, auch aufgrund des historisch niedrigen Leitzinses der Zentralbank, sehr gering. Für eine einjährige Kapitalanlage bezahlen die Banken derzeit zwischen 1,3-3,0% p.a., selbst längerfristige Anlagen werden kaum höher verzinst. In den kommenden Wochen und Monaten wird aufgrund der Finanzkrise nicht mit einer Steigerung der Verzinsung gerechnet, viele Volkswirte gehen sogar von einer nochmaligen Senkung der Leitzinsen aus. Demgegenüber werden auf Tagesgeldkonten nach wie vor zwischen 3-4% p.a. bezahlt. Zu beachten ist jedoch, dass die Verzinsung auf Tagesgeldkonten variabel ist und sich somit täglich den aktuellen Marktzinsen auch nach unten anpassen kann. Weitere Leitzinssenkungen können sich demnach negativ auf die Rendite dieser Konten auswirken.
Anleger, die ein hohes Festgeldangebot einer Bank nutzen können, sollten daher eher Laufzeitkonten als Tagesgeldkonten bevorzugen, denn so können sie die hohen Zinsen garantiert für einen festen Zeitraum nutzen. Einige Banken werben derzeit mit hohen Festgeldzinsen für neue Kunden, so dass hier hohe Renditen möglich sind. Ein Festgeldvergleich im Internet zeigt schnell und übersichtlich, welche Banken die aktuell höchsten Renditen bieten. Wer sein Geld hingegen nur kurzfristig, etwa ein bis drei Monate anlegen möchte, ist bei Tagesgeldkonten oft besser beraten, denn Festgelder mit derart kurzen Laufzeiten erzielen oft nur geringe Renditen.

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# Tuesday, March 24, 2009

Laufzeitkonten sind attraktiv und sicher

Laufzeitkonten sind attraktiv und sicher
Der Begriff „Laufzeitkonto“ ist eine relativ neue Bezeichnung für ein Festgeldkonto mit einem definierten Anlagezeitraum. Verschiedene Geldinstitute bieten Laufzeitkonten mit drei, sechs oder zwölf Monaten Laufzeit an, andere offerieren unter dem Namen Laufzeitkonto sogar Festgeldanlagen von mehr als einem Jahr.
Anders als beim Tagesgeldkonto, bei dem die angelegte Summe jederzeit verfügbar ist, muss der Kunde die vertraglich vereinbarte Frist beim Laufzeitkonto einhalten, wenn er nicht einen Zinsverlust in Kauf nehmen möchte. Als Gegenleistung bieten die Geldinstitute einen attraktiven Zinssatz, der ebenfalls über die gesamte Laufzeit garantiert wird. Damit gleicht das Laufzeitkonto eher einer klassischen Festgeldanlage. Viele Aktionäre, denen durch die Turbulenzen an der Börse in der jüngeren Vergangenheit der Wertpapierhandel zu unsicher geworden ist, sind auf der Suche nach sicheren Anlageformen. Für diese kann ein Laufzeitkonto eine durchaus interessante Alternative darstellen. Beim Vergleich der Konditionen verschiedener Anbieter sollte allerdings nicht nur der jeweils angebotene, höhere Zinssatz ausschlaggebend sein, auch die Sicherheit sollte man nicht außer Acht lassen. Wichtig ist z. B. die Einlagensicherung durch die Mitgliedschaft des Anbieters in einem Einlagensicherungsfond.
Dabei zielt das Angebot von Laufzeitkonten keineswegs nur auf vermögende Anleger. Die Mindesteinlagenhöhe liegt bei den meisten Angeboten zwischen 1000 und 2500 Euro. Zu etwas weniger attraktiven Zinssätzen können Kleinanleger aber auch schon Beträge ab 500 Euro auf ein Laufzeitkonto einzahlen.
Die Vorteile eines Laufzeitkontos liegen auf der Hand: Das Kapital wird für einen frei wählbaren, aber überschaubaren Zeitraum fest angelegt und die Banken bieten dafür eine lukrative Verzinsung, die sich aus dem Basiszins und einem Zinsbonus zusammensetzt, der allerdings nur bei Erfüllung der vereinbarten Laufzeit fällig wird. Die Geldhäuser garantieren dem Anleger diese Konditionen bei Abschluss des Vertrages, so dass man unter Beachtung der entsprechenden Rahmenbedingungen von einer risikolosen Anlage sprechen kann.
Als Nachteil ist allenfalls zu werten, dass über das angelegte Geld erst zum Ende der vereinbarten Laufzeit wieder verfügt werden kann. Beim Vergleich der Konditionen und Anbieter kann es durchaus sein, dass einzelne Banken einen vergleichbar günstigen Zinssatz auch auf ihre Tagesgeldkonten anbieten. Der wird oft schon ab dem ersten Euro gezahlt, man muss also keine Mindesteinlagesumme beachten und kann zudem auch noch täglich frei über sein Geld verfügen.

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Laufzeitkonto vs Börse

Laufzeitkonto vs Geldanlage an der Börse
Als Kunde entscheidet man sich immer nach bestimmten Gesichtspunkten wie zum Beispiel Rendite und Sicherheit für die eine oder die andere Geldanlage. Daher ist ein Vergleich zwischen verschiedenen Arten von Investitionsmöglichkeiten sehr sinnvoll. So denken sicherlich nicht wenige Anleger darüber nach, ob sie zum Beispiel im Rahmen der Geldanlage in ein Laufzeitkonto investieren sollen oder besser in Aktien, Optionsscheine oder Fonds ihr Kapital anlegen bzw. an der Börse spekulieren. Im Vergleich der Produkte wird man schnell feststellen, dass sich diese bereits hinsichtlich der Sicherheit deutlich unterscheiden. Während man die Anlage in einem Laufzeitkonto bei einer deutschen Bank als nahezu einhundert Prozent sichere Geldanlage bezeichnen kann, handelt es sich bei der Anlage in Aktien oder Fonds um ein deutlich risikoreicheres Investment, wobei besonders bei der Spekulation in Optionsscheine sogar ein Verlust des gesamten Kapitals möglich ist.

Ebenso groß sind die Unterschiede zwischen den Produkten hinsichtlich der Rendite. Während man beim Laufzeitkonto je nach Anlagesumme und Laufzeit eine feste Rendite zwischen derzeit drei und fünf Prozent garantiert bekommt, gibt es weder bei Aktien noch bei Optionsscheinen eine kalkulierbare Rendite. Bei den Fonds kommt es auf die Fondsart an. Während man bei Geldmarkt-, Renten- und Immobilienfonds eine Durchschnittsrendite zwischen zwei und fünf Prozent kalkulieren kann, ist bei den Aktienfonds ebenfalls keine genauere Angabe möglich. In der Praxis können die Renditen besonders bei Aktien und Optionsscheinen zwischen einem Totalverlust und mehreren hundert Prozent pro Jahr schwanken, sodass man hier auch eher von Spekulation als von einer Geld- oder Kapitalanlage spricht.

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